Koda Boxen & Lautsprecher im Test: Billig und gut?

Koda Boxen & Lautsprecher im Test: Billig und gut?

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Ein uraltes Gesetz des Handels besagt, dass man bekommt was man bezahlt. Aber trifft dies wirklich immer zu? Ein gutes Beispiel zu diesem Sachverhalt sind Koda Boxen und Hifi-Lautsprecher von diesem Unternehmen. Aber kann billig auch gut sein? Im Hifi-Forum hat man ja schon mal gelesen: „KODA D858F das Schaf im Wolfspelz“. Wir wollten es genauer wissen und haben mal unter die Haube geschaut.

Was muss ein guter Hifi-Lautsprecher können?

Grundsätzlich stellt ein Lautsprecher Töne in einem Frequenzband beginnend von 20 bis 20.000 Hz dar. Dies ist der vom Menschen wahrnehmbare Schallbereich. Wobei man sagen muss, dass diese Werte mit zunehmendem Alter ansteigen beziehungsweise absinken. Die tieffrequenten Töne sind der Bassbereich und umgekehrt. Die Standlautsprecher von Koda decken zwar nicht die volle Bandbreite der eben genannten Frequenzen ab, bieten jedoch ein insgesamt gutes Hörerlebnis. Wobei man sagen muss, dass hier auch noch andere Faktoren eine wichtige Rolle spielen. Dazu aber weiter unten in diesem Beitrag mehr.

Weiterhin wird den Hifi-Boxen von Koda nachgesagt, dass es billige China-Ware ist, die per se nichts taugen kann. Aber auch dies ist nicht richtig. Hifi-Lautsprecher von Koda zeichnen sich durch eine wirklich gute Verarbeitung aus. Das Gehäuse besteht, im Gegensatz zu anderen Lautsprechern im Billigsegment, nicht aus Spanplatte sondern aus hochwertigem Echtholz. Allein dieser Umstand sorgt schon für ein gutes Klangerlebnis der Boxen von Koda.

Auch die im Gehäuse verbauten Lautsprecher zeichnen sich durch eine hohe Qualität aus. Um im Hifi-Bereich gute Ergebnisse erzielen zu können ist es wichtig, dass beispielsweise die Tieftöner einen möglichst großen Durchmesser haben und die Hochtöner so klein wie möglich gehalten werden. Dies liegt darin begründet, dass der Lautsprecher für die tiefen Töne wesentlich mehr Luft zum schwingen bringen muss, als der Hochtöner um die gleiche Lautstärke zu erreichen. Beachtet man diesen Umstand beim Kauf von einem Standlautsprecher nicht, wird das Klangerlebnis erheblich geschmälert.

Koda Boxen: der Basslautsprecher macht die Musik

Neben dem Durchmesser spielt auch die Auslenkung des Basslautsprechers eine große Rolle. Das heißt je weiter sich die Membran nach außen bewegen kann, um so intensiver ist der Bass. Bei einem Lautsprecher von Koda sind beide Umstände gegeben. Ein weiterer großer Vorteil dieser Lautsprecher ist, dass sie als Drei-Wege-Boxen und Fünf-Wege-Boxen angeboten werden. Wobei man sich aber für die Fünf-Wege-Variante entscheiden sollte. Das Klangerlebnis ist einfach besser.

Des Weiteren spielt auch die Verarbeitung der Lautsprecher eine große Rolle. Bei geringen Lautstärken ist dies noch nicht wichtig. Dreht man den Verstärker jedoch auf Party-Lautstärke, können Störgeräusche wie Knistern oder Knarren entstehen. Doch auch in diesem Punkt ist an dem Standlautsprecher von Koda nichts auszusetzen.

Für ein optimales Hifi-Klangerlebnis spielt aber nicht nur die Beschaffenheit des Lautsprechers eine Rolle, sondern auch der Ort wo der Lautsprecher betrieben wird. Man spricht hier auch vom Raumklang. In diesem Zusammenhang ist es neben der Beschaffenheit des Raumes (Möbel, Teppichboden) wichtig, wo die Lautsprecher aufgestellt werden um die Hifi-Eigenschaften der Boxen von Koda optimal auszunutzen. Wobei man auch darauf achten sollte, nicht zu viel umzustellen, denn sonst geht das Stereo-Erlebnis verloren.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass Standlautsprecher von Koda ein sehr gutes Preis-, Leistungsverhältnis bieten. Kaufen kann man die Hifi-Lautsprecher unter anderem bei Amazon, wo man gleich noch die Rezensionen anderer Käufer als Hilfe zur Kaufentscheidung nutzen kann.


Bildnachweis: © morguefile.com – ricetek

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Klaus Müller-Stern (25) studiert aktuell Maschinenbau, beschäftigt sich daneben jedoch schon lange mit allen Aspekten rund um Selbstständigkeit und Unternehmensgründung. Eloquent und scharfsinnig bringt er Themen wie Social Media oder den Finanzsektor auf den Punkt. Darüber hinaus blickt der passionierte Laufsportler in seinen Beiträgen hinter die Kulissen erfolgreicher Startup-Firmen.

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